Grosser Preis von Deutschland

 
 
 
 


Hockenheimring, Deutschland

   

Der Hockenheimring zählt zu den spannendsten Rennstrecken der Saison und garantiert Höchstge-schwindigkeiten und spektakuläre Überholmanöver. Freuen Sie sich auf das Motorsportereignis des Jahres. Die einzigartige Atmosphäre macht den Besuch dieses Rennens zu einem einmaligen Erlebnis.

Der alte Hockenheimring, mit seinen nicht mehr enden wollenden Waldgeraden, musste 2002 einem modernen Kurs weichen. Die Länge des Kurses sank damit von 6,815 Kilometer auf 4,489 Kilometer, somit können die Zuschauer die Autos während dem Rennen 67 statt 45 Mal sehen. Zusammen mit zusätzlichen langsamen Kurven, Haarnadelkurven und neuen Tribünen ist die badische Strecke für die Fans und Fahrer attraktiver geworden. Der Kurs trägt nun den Namen "Hockenheimring Baden-Württemberg" und bietet eine um mehr als 40.000 Sitzplätze auf 120.000 Zuschauer erhöhte Zuschauerkapazität.

Die Strecke ist 14 Meter breit und durch ihre großzügigen Auslaufzonen ermuntert sie die Fahrer zum "Gas geben". Das Highlight auf dem Hockenheimring bleibt das Motodrom mit der stadionartigen Atmosphäre. Nach der Start- und Zielpassage biegen die Fahrer durch die Nordkurve in eine rund 500 Meter lange Gerade ein. Ihr folgt eine Rechts-Links-Kurvenkombination, an die sich die lang gezogene und leicht geschwungene 'Parabolika' mit einer Länge von 1.047 Metern anschließt. Für die anschließende Haarnadel ist ein Tempo von ungefähr 70 km/h nötig - hier sind spannende Ausbremsmanöver garantiert.

Eine Attraktion für Besucher aus aller Welt ist das nahe gelegene Heidelberger Schloss, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands. Die im pfälzischen Erbfolgekrieg stark in Mitleiden-schaft gezogene Anlage beherbergt unter anderem das weltgrößte Holzfass (221.726 Liter).
Vom Königstuhl bei Heidelberg bietet sich ein einmaliger Blick über weite Teile der Rheinebene. 1986 wurde neben dem Motodrom das Motorsport-Museum eröffnet. Ausgestellt sind zahlreiche Rennfahrzeuge, darunter Weltrekord-Motorräder des 1998 verstorbenen Wilhelm Herz, der die Geschichte des Hockenheimrings mit geprägt hat.

Als Kimi Räikkönen 2001 direkt aus der Formel Renault zu Sauber in die Formel 1 kam, hatte er gerade mal gut 20 Autorennen auf dem Buckel. Dennoch war das Talent des jungen Finnen sofort offensichtlich, zumal er schon damals mit dem zu jenem Zeitpunkt erfahreneren Nick Heidfeld gut mithalten konnte. Dass er Ende der Saison auch anstelle des Deutschen von McLaren-Mercedes verpflichtet wurde, kam daher nicht allzu überraschend.

Der "Iceman", wie er von seinem ehemaligen Teamchef Ron Dennis getauft wurde, hatte bei den "Silberpfeilen" David Coulthard vom Speed her stets im Griff und etablierte sich rasch als klare Nummer eins. In seinem zweiten McLaren-Mercedes-Jahr gewann er seinen ersten Grand Prix, schrammte aber in der Endabrechnung knapp am WM-Titel vorbei. An seinem außergewöhnlichen Talent bestand aber spätestens jetzt kein Zweifel mehr. Auch 2005 wäre er beinahe Weltmeister geworden, wenn nicht die Technik so oft versagt hätte; 2006 war er vom Material her unterlegen.

Der Wechsel zu Scuderia Ferrari vor der Saison 2007 entpuppte sich als goldrichtiger Schachzug: Räikkönen gewann den Auftakt-Grand-Prix in Australien in souveräner Manier, erlebte anschließend ein Jahr voller Höhen und Tiefen - und sicherte sich schlussendlich mit einem Traumfinish beim dramatischen Finale in Brasilien einen Punkt vor Lewis Hamilton und Fernando Alonso seinen ersten WM-Titel. Damit gelang es ihm auf Anhieb, das Erbe seines in Italien bewunderten Vorgängers Michael Schumacher anzutreten.

Starten Sie mit uns von der Pole Position!

 

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