Grosser Preis von
Spanien

 
 
 
 


Circuit de Catalunya, Barcelona

   

Der Circuit de Catalunya liegt in Montmeló, ca. 30 km nördlich von Barcelona. Für den Zuschauer ist ein Besuch des Grand Prix von Spanien lohnenswert - von allen Tribünen aus hat man eine gute Sicht auf die Rennstrecke.

4,627 Kilometer lang ist der 'Circuit de Catalunya', der vor rund sechzehn Jahren vom 'Royal Automobile Club of Catalunya' gebaut wurde, um der Formel1 unweit von Barcelona eine moderne Strecke zu schenken. Aufgrund der zeitgemäßen Boxenanlagen und der vorbildlichen Sicherheit nutzen die Teams die Strecke im Winter sehr ausgiebig, um bei milden Temperaturen testen zu können. Aus diesem Grund kennt jedes Team die Piste wie die eigene Westentasche.

Seit 1991 findet der Große Preis von Spanien nördlich von Barcelona statt, in diesem Jahr jährt er sich zum 17. Mal. Davor trug man den Großen Preis von Spanien in Jerez aus, wo man sich im Winter regelmäßig ebenfalls zu Testfahrten trifft. Barcelona ist wohl jene Stadt, die in Spanien am meisten zu bieten hat. Bekannt in erster Linie für die weltberühmte Kirche 'Sagrada Familia' und die vielen anderen, etwas bizarr anmutenden 'Gaudí-Gebäude', bietet die katalanische Millionenstadt den Touristen allerdings nicht nur schöne historische Gebäude zur Ansicht.

65 Runden sind im Rennen auf dem katalanischen Kurs zu drehen, der aus einer guten Kombination von schnellen, mittelschnellen und langsamen Kurven besteht. Die Strecke ist bekannt dafür, dass sie sich im Laufe des Wochenendes ständig verändert. Dies liegt zum einen daran, dass häufig kräftiger Wind Staub auf die Strecke weht, der im Laufe des Wochenendes durch den griffigen Gummiabrieb der Reifen ersetzt wird. Hinzu kommen ständig wechselnde Windstärken und Windrichtungen. Aufgrund der mangelnden Überholmöglichkeiten ist es wichtig, sich im Qualifying eine gute Startposition herauszufahren.

Fernando Alonso zählt noch zu den jüngeren Fahrern im Formel-1-Feld, dennoch ist er seit dem Rücktritt von Michael Schumacher der erfolgreichste aktive Grand-Prix-Teilnehmer. Außerdem gilt er nicht nur als schnell, sondern als sehr vielseitig.

Der Spanier schaffte nach seinen Jahren im Kartsport einen kometenhaften Aufstieg in die Formel 1, wo er 2001 bei Minardi prompt alle Experten beeindruckte. Ferrari zeigte damals Interesse an ihm, wollte ihn aber bei Prost parken, weshalb er sich entschied, lieber einen Managementvertrag bei Flavio Briatore zu unterschreiben und zunächst Renault-Testfahrer zu werden.

Nach einem Jahr auf der Reservebank trug er sich 2003 als jüngster Grand-Prix-Sieger und Polesetter in die Geschichtsbücher ein, 2005 schließlich als jüngster Weltmeister, nachdem er mit einer konstanten Saison und dank der Zuverlässigkeit seines Renault-Boliden den oft schnelleren Kimi Räikkönen in Schach halten konnte. 2006 verteidigte er seinen WM-Titel im Duell gegen Michael Schumacher.

Starten Sie mit uns von der Pole Position!

 

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