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Am 4. April 2004 feierte die Formel 1 ihr Debüt
auf der arabischen Halbinsel. Im Wüstenstaat Bahrain fand der erste
Grand Prix im Mittleren Osten statt. Auch in diesem Jahr hat das
Rennen eine spezielle Rolle. Um sich an die Gepflogenheiten des
Islam zu halten, verzichtet die Formel 1 in Bahrain bei der
Siegerehrung auf die obligatorische Champagner-Dusche, die Fahrer
versprühen stattdessen " Warrd";
ein extra für das Formel-1-Rennen entwickelte Getränk. Es
wird aus verschiedenen, in Bahrain heimischen Früchten gemixt,
darunter Granatäpfel, bittere Orangen und Rosenwasser.

Der Bahrain International Circuit hält für die Fahrer zahlreiche
Herausforde-rungen bereit. Fünf Links- und sieben Rechtskurven sind
zu meistern, zudem ist auf der 1,090 Kilometer langen
Start-Ziel-Gerade ein guter Top-Speed gefragt. Die Strecke wird
nicht ausschließlich von der Formel 1 genutzt. Ziel der Veranstalter
ist, den Kurs 365 Tage im Jahr in Betrieb zu halten. Daher sind
insgesamt fünf verschiedene Streckenteile nutzbar. Der innere
und der äußere Abschnitt eignen sich hervorragend für
Formel-1-Testfahrten und werden beim Grand Prix zu einem Kurs
verbunden.
Zusätzlich stehen ein Testoval, eine Kart- sowie eine
Dragster-Strecke
zur Verfügung. |