Grosser Preis von Australien

 
 
 
 


Albert Park, Melbourne

   







Zwischen 1996 und 2005 begann die Formel-1-Saison in Melbourne, doch einen Australien-Grand-Prix gab es schon 1985 erstmals im Formel-1-Kalender. Damals fand das Saisonfinale in Adelaide statt.
Am Freitag beginnt - für Mitteleuropäer zu nachtschlafender Zeit - das 1. Freie Training der Saison im Albert Park. Die 5,303 Kilometer lange Strecke ist bestimmt von Vollgaspassagen, auf die meist schikanenartige Kurven folgen.

Da die Rennstrecke um den Albert See nur einmal im Jahr benutzt wird und im übrigen Jahr der normale Straßenverkehr auf ihr rollt, ist die Piste vor allem am ersten Trainingstag sehr schmutzig. Trotzdem freuen sich Protagonisten und Fans gleichermaßen auf das Wochenende, ist Melbourne doch nicht nur für sein pulsierendes Nachtleben bekannt, sondern auch für einzigartige Atmosphäre an der Strecke.

Zwar gilt Überholen in der heutigen Formel 1 nicht gerade als einfach, doch auf dem Albert Park Circuit ist es durchaus möglich. Die erste Gelegenheit bietet sich schon am Ende der Start- und Zielgeraden. Wenn ein Fahrer hier in einer der 58 Rennrunden (307,574 km) dicht hinter seinem Vordermann liegt, kann er aus dem Windschatten herausgehen und ihn vor der ersten Kurve ausbremsen. Gleiches ist in weiteren Kurven möglich. Außerdem kann man in der vorletzten Kurve der Strecke überholen, wenn der Vordermann nicht aufpasst und eine Lücke offen lässt.

Mit Flügeln kannte sich Adrian Sutil schon als kleiner Junge aus. Aber nicht mit Front- oder Heckflügeln. Er spielte Klavier, von seinem vierten bis zum zwölften Lebensjahr und hatte in seiner ersten Karriere auch Talent und Erfolg. Schon mit sieben gab er erste Konzerte.

In seiner zweiten Karriere zeigt der Sohn eines Uruguayers, der viele Jahre bei den Münchner Philharmonikern spielte, diesen Biss. Nach ein paar Schnupperjahren im Kart ("Mein Bruder Daniel hat mich dahin getrieben") stieg er mit 19 erstmals in ein Rennauto und startete in nur vier Jahren bis in die Formel 1 durch.
In der Formel Ford konnte er 2002 mit zehn Pole Positions und zehn Siegen in zehn Rennen sofort überzeugen. 2003 wurde er mit zahlreichen Podestplätzen und Pole Positions Sechster in der Formel BMW. In der Formel-3-Euroserie 2005 stand er bei 18 Rennen elfmal auf dem Podium und sicherte sich die Vizemeisterschaft bereits vier Rennen vor Schluss - hinter einem gewissen Lewis Hamilton.

2008 fährt Sutil für Force India F1  - am liebsten gegen seinen Freund Lewis Hamilton, der dieses Jahr im Vodafofone Mc Laren Mercedes startet.
Gemeinsam mit dem Briten dominierte er 2005 die Formel-3-Euroserie.

Starten Sie mit uns von der Pole Position!
 

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